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Wahlpruefsteine in Sachen Abtreibung und Lebensrecht Ungeborener

Im Folgenden stellen wir  für Interessierte Auszüge aus den Wahlprogrammen der etablierten Parteien zum Thema Abtreibung und Lebensrecht ungeborener Kinder gegenüber (Hervorhebungen durch uns). Unsere Einschätzung dazu finden Sie unten:

CDU/CSU

Wir haben die sexuelle Selbstbestimmung gestärkt und den Schutz von Frauen und Minderjährigen vor Gewalt verbessert.

Wir bekennen uns zum Schutz des menschlichen Lebens und zum Schutz der Menschenwürde, gerade in Grenzsituationen. Angesichts der rasanten Entwicklungen in der Medizin wollen wir die Chancen nutzen, aber auch ethische Grenzen erhalten.

Quelle: Link zum Wahlprogramm

SPD

Für uns sind die Freiheit der sexuellen Orientierung, die geschlechtliche Selbstbestimmung und der Schutz vor Diskriminierung universelle Menschenrechte, an die wir erinnern und bei deren Einforderung wir unsere Partner in der Entwicklungszusammenarbeit unterstützen.

Quelle: Link zum Wahlprogramm

DIE LINKE

Wir setzen uns ein für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Selbstbestimmung über den eigenen Körper und treten jeglichem Sexismus energisch entgegen.

In diesem Sinne sind wir für die Streichung der Paragraphen 218 und 219 aus dem Strafgesetzbuch, die Schwangerschaftsabbruch weiterhin als Straftatbestand aufführen und nur unter der Bedingung einer Zwangsberatung in den ersten drei Monaten straffrei lässt.

Wir wollen stattdessen eine gesetzliche Regelung, die das Recht auf und den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen wohnortnah und barrierefrei garantiert. Wir wollen eine dichte Beratungsstellenlandschaft, damit Frauen im Falle gewollter und ungewollter Schwangerschaften professionelle Unterstützung erfahren. Plankrankenhäuser müssen verpflichtet werden, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen.

Quelle: Link zum Wahlprogramm

DIE GRÜNEN

Über den Körper selbst zu bestimmen, ist nicht leicht, wenn alle eine Meinung dazu haben. Wir setzen uns für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und Mädchen über ihren Körper ein. Bei ungewollter Schwangerschaft brauchen Frauen wohnortnahe Unterstützung und Hilfe, keine Bevormundung und keine Strafe. Erst recht brauchen sie keinen Rückschritt bei bereits erkämpften Rechten und keine Einschränkungen erreichter Freiheiten.

Quelle: Link zum Wahlprogramm

AfD

Auch ungeborene Kinder haben ein Recht auf Leben. Viel
zu oft wird dieses Recht der Selbstverwirklichung oder sozialen
Zukunftsängsten untergeordnet. Solchen Ängsten will die
AfD durch konkrete Hilfen für Familien in allen Lebenslagen
vorbeugen, insbesondere den lebensrettenden Ausweg der
Adoption erleichtern und fördern.
Bereits vorher muss aber die Gesellschaft in Familien,
Schule und Medien den Respekt vor dem Leben und ein
positives Bild von Ehe und Elternschaft vermitteln. Die
Schwangerschaftskonfliktberatung muss tatsächlich dem
Schutz des Lebens dienen. Wie vom Bundesverfassungsgericht
zur Bedingung gestellt, ist regelmäßig die Wirksamkeit der
Beratungsscheinregelung zu überprüfen. Gegebenenfalls ist
durch gesetzliche Korrekturen ein wirksamer Lebensschutz zu
gewährleisten.
Um realistische Abtreibungszahlen erheben zu können,
muss die Meldepflicht für Abtreibungen verbessert werden.
Eine Unterlassung der Meldung seitens des ausführenden Arztes
muss spürbare Sanktionen nach sich ziehen. Die Anonymität
der Schwangeren ist dabei zu gewährleisten.
Wir lehnen alle Bestrebungen ab, die Tötung Ungeborener
zu einem Menschenrecht zu erklären.

Quelle: Link zum Wahlprogramm

FDP

im Wahlprogramm der FDP konnten wir keine Aussagen zum hier behandelten Thema finden.

Quelle: Link zum Wahlprogramm

Unser Fazit:

Die CDU/CSU bekennen sich einerseits „zum Schutz des menschlichen Lebens und zum Schutz der Menschenwürde, gerade in Grenzsituationen“ sind gleichzeitig aber stolz darauf, die „sexuelle Selbstbestimmung“ der Frauen gestärkt zu haben. Die ungeborenen Kinder – mit ihrer höchstrichterlich zugestandenen Menschenwürde – werden mit keinem Wort erwähnt. Die Unionsparteien beabsichtigen ihrem Wahlprogramm zufolge nicht, an der Rechtslage zur Abtreibung auch nur ein i-Tüpfelchen zu ändern.

Die SPD sieht sich als Streiterin für „mehr Gerechtigkeit“ bekennt sich aber dazu, dass „sexuelle Selbstbestimmung“ ein Menschenrecht sei. Die „Gerechtigkeit“ der ungeborenen Kinder auf Leben ist für sie praktisch nicht existent, denn es hat sich zu 100% unter den Wunsch der Mutter auf Abtreibung unterzuordnen – sei es zu Beginn einer Schwangerschaft oder aber einen Tag vor der Geburt.

Die LINKE gibt sich das Motto „SOZIAL. GERECHT. FRIEDEN. FÜR ALLE“ will mit der Streichung des §218 und des §219 aber jegliches Unrechtsbewusstein zum Thema Abtreibung auslöschen. Für „Frieden und Gerechtigkeit“ den Ungeborenen gegenüber hat DIE LINKE nichts übrig. Im Gegenteil, sie setzt sich am stärksten für eine Gesetzeslage ein, die es jeder Frau ermöglicht, möglichst wohnortnah und ohne alle Hürden Abtreibungen vorzunehmen.

Die GRÜNEN sehen sich als Partei der „Zukunft“, bekennen sich aber wie eh und je „für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und Mädchen über ihren Körper“. Soll heißen: Abtreibung zu jedem Zeitpunkt und ohne jede Begründung – keinen Millimeter zurück hinter die „erreichten Freiheiten“. Die „Zukunft“ der hierzulande jährlich 100.000 getöteten Ungeborenen ist ihnen kein Wort wert.

Die AfD bekennt sich deutlich zum Lebensrecht ungeborener Kinder. In Sachen Lebensrecht der Ungeborenen ist sie derzeit die einzige Alternative zu den etablierten Parteien.

Die FDP äußert sich in ihrem Wahlprogramm nicht zu unserem Thema, ist aber dafür bekannt, dass sie sich dafür einsetzt, dass Frauen jederzeit und ohne Begründung abtreiben können.

Bis auf die AfD erwähnen alle etablierten Parteien die ca. 100.000 hierzulande jährlich abgetriebenen Kinder mit keinem(!) Wort in ihren Wahlprogrammen. Sie beabsichtigen auch nicht im Geringsten die Richtersprüche des Bundesverfassungsgerichtes diesbezüglich ernst zu nehmen oder gar umzusetzen.

Im Gegenteil, gemäß ihrer Wahlprogramme sie setzten sich alle dafür ein, dass Frauen zu jeder Zeit und ohne jede Begründung abtreiben können – das Recht auf Leben und die Menschenwürde der ungeborenen Kinder sind für sie, wie es scheint, praktisch nicht existent.

Liberté – Freiheit im Pferch der Gedankenpolizei

Ist sie nicht nett, die Geschichte von der Meinungsfreiheit, die heute jedes Kind mit der Muttermilch aufsaugt? Sie ist fast zu schön um wahr zu sein. Und darf man nicht annehmen, dass unsere Nachbarn, die Franzosen, LIBERTÉ mit Stolz an erster Stelle im Wahlspruch ihrer Nation führen? Gewiss. Was die französischen Sozialisten jedoch letzte Woche ablieferten, ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich Liberté bei Bedarf auf den von der Gedankenpolizei gesteckten Rahmen einengen lässt.

Worum geht es? Wer in Frankreich abtreibungswillige Frauen am „Zugang zu Informationen“ über deren Recht auf Abtreibung behindert, begeht schon seit geraumer Zeit ein Verbrechen. Nun wurde das 1993 eingeführte, bzw. 2001 und 2014 verschärfte, Gesetz auf „jegliche Mittel“ der Kommunikation erweitert um explizit gegen Webseiten (wie z. B. diese, die unsere) vorzugehen. Wer sich schuldig macht in irgendeiner Weise moralischen oder psychologischen Druck, Drohungen oder jegliche Art von Einschüchterungen auf Personen auszuüben, die sich über Abtreibung informieren“ darf mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und 30.000 EUR Strafe rechnen – so der neue, von der Nationalversammlung wie vom Senat in einem Schnellverfahren verabschiedete Gesetzestext.

Man muss kein Hellseher sein um zu erkennen, dass solche Formulierungen praktisch für alle Interpretationen offen sind. Grégor Puppnick vom European Center for Law and Justice schreibt daher zu Recht von einer „thought police policy“ und vom Tatbestand der Gedankenverbrechen (thought crime) und kommentiert das neue Gesetz wie folgt:

„Die Sprachregelung verbietet es, jegliche Informationen zum Thema Abtreibung zugänglich zu machen, selbst wenn diese wahr sind, sofern davon auszugehen sei, dass dabei moralischer oder psychologischer Druck auf die sich informierende Person ausgeübt würde. Daher würde die Sprachregelung beispielsweise eine Veröffentlichung von Bildern mit abgetriebenen Föten verbieten, ebenso Statistiken zu medizinischen Folgen von Abtreibungen oder Berichte von Frauen mit entsprechend negativen eigenen Erfahrungen. Denn der schiere Inhalt solcher Informationen sei durch die eigene Überzeugungskraft hinreichend, um moralischen Druck auszuüben“.

Man kann dazu noch anmerken, dass der Versuch sich gegen entsprechende Anschuldigungen zu verteidigen ungefähr jenem gleich kommt, in einem totalitären System nachzuweisen, dass man kein „subversives Element“ sei.

Dass die französische Regierung den Vorwurf gegen Meinungsfreiheit zu sein weit von sich weist, versteht sich. Die Gesundheitsministerin stellt nur klar, dass „Meinungsfreiheit nicht damit verwechselt werden darf, Menschen zu manipulieren“ – und man darf dreimal raten, wen sie dabei im Blick hat.

Soll heißen, die französischen Lebensrechtler sind ab jetzt gut beraten, einfach die offizielle Version der Regierung nachzubeten, nach der „die Mehrheit der seriösen, wissenschaftlichen Studien, die hierzu veröffentlicht worden sind, zeigen, dass Abtreibungen keine langfristigen psychologischen Folgen nach sich ziehen…“ Denn dies ist die reine Wahrheit, und nur die Wahrheit. Echt jetzt!

 

Update vom 19.02.2017:
vor drei Tagen hat der Gesetzestext die letzte Hürde im Parlament genommen und ist nun ab dem 16.02.2017 Gesetz in Frankreich. Na dann, Gute Nacht Liberté…

 

Ausgegrenzt – trotz guter Taten

Ein Skandal war es mal wieder! Am letzen Wochenende machten sich 1.500 friedliche Demonstrant*innen auf den Weg mehr Frauenrechte einzufordern und wie im Jahr zuvor wurden sie von der Berliner Polizei (in einer Mannschaftsstärke von 1300 Beamten!!!) daran gehindert, ihre Meinung in der gewünschten Weise kundzutun.

Eine Unverschämtheit! Mit Absperrgittern aus Stahl haben die Ordnungshüter ihnen den Weg versperrt, haben Pfefferspray und harte Faustschläge eingesetzt, eine Person krankenhausreif geschlagen, und einige in den Bau gesperrt – dabei engagieren sie sich doch alle für eine gute Sache! Es galt, dem Aufmarsch von etwa 7000 „reaktionären Kräften“ entgegenzutreten und den „sogenannten Marsch für das Leben“ möglichst ganz zu verhindern.

Die Absichten jener aus dem ersten Bündniss (getragen von 19 Organisationen)  waren lobenswert und auch an ihrem Konzept war nichts auszusetzen, im Gegenteil: Sie wollten bei ihrer Demo „einen Raum schaffen, der so diskriminierungsarm wie möglich ist“ sie wollten „gemeinsam darauf achten, dass es nicht zu ausgrenzenden oder diskriminierenden Situationen kommt“ denn „Verhaltensweisen und Äußerungen, die Menschen diskriminieren, sind nicht mit dem Inhalte unserer Demo und Aktionen vereinbar und sollten durch gemeinsames Handeln unterbunden werden.“ Jene vom zweiten Bündnis (getragen von 39 Organisationen) hatte die Rückendeckung von Berlins Oberbürgermeister Müller, den Grünen, den Linken, Teilen der SPD, den Humanisten und vielen anderen mehr – sprich, sie hatten nichts weniger als die Mitte der Gesellschaft hinter sich! Ihr Anliegen war ebenfalls löblich und hehr: Es galt „hetzende Fundamentalist*innen, welche Mädchen und Frauen jedes Recht auf Selbstbestimmung nehmen, zu stoppen“ und in die Schranken zu weisen.

So hat man sich zunächst unter dem Brandenburger Tor getroffen um letzte Argumente unter Freunden auszutauschen…

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um anschließend die vorher liebevoll gestalteten Transparente der deutschen Hauptstadt stolz zu präsentieren: Zu lesen waren Slogans wie:

  • Ficken statt beten
  • Kondome bis zum Volkstod
  • Abtreiben gegen Deutschland
  • Muschi Imperialismus

und vieles Ähnliche mehr (Bilder davon kann man z. B. hier, oder hier bewundern).

Die Grüne Jugend hat vor dem Hauptbahnhof liebevoll und mit voller Innbrunst der vorbeiziehenden Menge „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ zugerufen und als Novum hat man eine übergroße Pappfigur mit einer sich selbst befriedigenden Madonna präsentiert. Weil man sich zudem von den schweigenden Gläubigen hinter dem Absperrzaun dermaßen provoziert fühlte, hat eine junge Dame zu entsprechenden Handbewegungen in ein Megafon gestöhnt, damit auch noch der letzte der „Hetzer“ die überzeugenden Argumente für ein Recht auf Abtreibung zu hören bekommt.

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Dies war auch mehr als notwendig, denn die „reaktionären Fundamentalist*innen“ hinter dem Absperrgitter trugen Transparente mit „gruseligen Inhalten auf die Straße, wie z. B.:

  • Zuwendung statt „Sterbehelfer
  • Jeder Mensch ist Würdeträger
  • Töten ist keine ärztliche Kunst
  • „Echte Männer“ stehen zu ihrem Kind

und andere die wir an dieser Stelle gar nicht erst zitieren möchten…

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Auf Seite der Guten hatte man jedoch aus den Erfahrungen der letzten Jahre gelernt, und weil man wieder von einem unfairen Einsatz der Polizei ausgehen musste, hat man sich notgedrungen diverse Strategien zurechtgelegt: So wurde eigens ein Arbeitskreis gebildet, der u. a. den genialen Plan erarbeite mit Hilfe von „Stinkbomben, Furzspray, Gülle und alles, was das Haltbarkeitsdatum lange überschritten hat“ jene hinter dem Absperrgitter zu bewerfen. Andere schlugen vor, auf die bewährten Mittel der letzten Jahre zurückzugreifen und Tampons als Wurfgeschosse zu verwenden.

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Die Nächsten wiederum haben beschlossen, als Hexen verkleidet die Teilnehmer des Marsches zu verfluchen! Viel Kreativität wurde freigesetzt, als es darum ging, dem „Mittelalter“ den aufgeklärten Feminismus nahe zu bringen…

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In den Pausen zwischen den Sprechchören hat man permanent Zeichen für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung gesetzt, denn als Enkel einer Rosa Luxemburg fühlt man sich geradezu vorherbestimmt nach deren berühmten Satz „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ zu handeln.

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Und weil die Späher im Kampf gegen Rechts mindestens eine Vertreterin der AfD im „Aufmarsch“ der „Fundis“ erblickten, hat man kurzerhand alle vom Schweigemarsch als Nazis tituliert und ihnen ein lautstarkes, natürlich diskriminierungsarmes „Wer mit der AfD marschiert, der ist ein Nazi!“ entgegen gehalten.

Die etwa 7000 „Fundis“ haben sich von dem tausendfach skandierten „kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ nicht beeindrucken lassen und zum Abschuss ihres „Aufmarsches“ vor dem Reichstagsgebäude tatsächlich einen Gottesdienst gefeiert. Spätestens als sie sich erdreistet hatten zu reden und zu singen, haben die Guten dies wieder in gekonnter Manier zu verhindern gewusst: Während das „Mittelalter“ den Gottesdienst zelebrierte, hat man auf Seite der Guten durchgehend und aus voller Kehle die eigenen feministischen Parolen zum Besten gegeben und hat den Frauen, Kindern, Cis-Männern und Sonstigen hinter dem Absperrgitter, Eier und eine rote Mixtur (vermutlich nach den Anregungen des bereits erwähnten Arbeitskreises hergestellt) im hohen Bogen zukommen lassen so wie die selbst gestalteten Konfetti mit der eigenen Agenda „schwul, pervers und arbeitsscheu“.

Als die wunden Kehlen schließlich zu versagen drohten wurde eine mobile Verstärkeranlage herbeigeholt, um damit die Veranstaltung der Gläubigen vollständig zu beglücken (einen kleinen Eindruck davon gibt z. B. dieses Video hier).

Doch wie es das Schicksal wollte, haben die Beamten aus unerfindlichem Grund nach einiger Zeit wieder zu fiesen Mitteln gegriffen: Sie entwendeten den Guten den fahrbaren Gettoblaster, und haben unter Anwendung roher Gewalt schließlich einige abgeführt… Ihr „Freunde und Helfer“, wenn das nicht ein aktives Behindern von guten Taten ist,  was dann???

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Trotz diesem fiesen Vorgehen der Polizei konnte man im Lager der Guten auch Positives verzeichnen: die Ordnungshüter haben mit ihrem Absperrgitter verhindert, dass die eigene Demo von den „fundamentalistischen Hetzern“ nachhaltig gestört wurde (Man nehme dazu die hochoffizielle Meldung der Polizei auf Twitter zur Kenntnis).

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Welches Fazit kann man aus all dem ziehen, wenn nicht jenes, dass Undank der Welt Lohn ist?

Wir rufen daher alle Menschen guten Willens auf, in Zukunft die Guten nach Kräften zu unterstützen! 

Wäre es nicht angebracht, wenn  wir ihnen helfen, den Inhalt ihrer Forderungen für jedermann sichtbar zu machen?

Die Sprecherin des ersten Bündnisses hat sich in diesem Radiointerview für Abtreibungen „bis kurz vor der Geburt“ ausgesprochen und  das zweite, aus der Mitte der Gesellschaft unterstützte, „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ hat in seiner Bündniserklärung „den uneingeschränkten Zugang zu einem legalen Schwangerschaftsabbruch und die Streichung des § 218 aus dem Strafgesetzbuch“ gefordert.

Ist es daher nicht angebracht, dass man den Guten hilft ihre Forderung mit Bildern zu untermalen, so wie es z. B. unsere Freunde in Polen auf den Plätzen ihrer Innenstädte tun? Das wäre gewiss ein guter Beitrag zu mehr Aufklärung!

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Westliche Werte

„Rauchen kann Ihr ungeborenes Kind töten“

heißt es in der EU-Tabakrichtlinie (RICHTLINIE 2014/40/EU, AHNANG I Punkt (9)) die nun genau seit einer Woche auch hierzulande in geltendes Recht umgesetzt werden muss. Da staunt der Laie, wie schnell der Zellklumpen einer Schwangeren auf wundersame Weise zum Kind mutiert. Denn Moment, war da nicht mal was? Wurde nicht genau vor einem Jahr vom EU-Parlament der Noichl-Report mit breiter Mehrheit angenommen, in dem es z. B. unter Punkt 68. heißt (Hervorhebung durch uns):

Das Europäische Parlament,
… unterstreicht, dass der universelle Zugang zur Gesundheit, insbesondere zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und zu den damit verbundenen Rechten, ein grundlegendes Menschenrecht ist, und betont das Recht, freiwillig Familienplanungsdienste aufzusuchen und sich auch im Hinblick auf eine sichere und legale Abtreibung betreuen zu lassen

Wie ist es möglich, dass unsere Politiker einerseits wie Löwen dafür kämpfen, dass ungeborene Kinder vor den Schäden durch Rauchen geschützt werden und andererseits alles tun, dass deren Müttern das Recht eingeräumt wird, dieselben Ungeborenen nach allen Regeln der medizinischen Kunst zerlegen zu lassen?

Zigarettenrauch „kann“ den Babys schaden. Küretten, Zangen und Sauggeräte sind eigens zu geschaffen, diese „sanft zu entfernen“ – Stück für Stück…

Dem Laien mag dies als Widerspruch erscheinen. Dies ist es aber nicht, wenn man bedenkt, dass Opportunismus, Heuchelei und Verlogenheit zweifellos an der Spitze des westlichen Wertekanons stehen.

Ersatzmigration

Sind die Migrantenströme in Europa auch eine Folge unserer Abtreibungspolitik? Weil man noch fragen darf „ob zwei plus zwei vier ist“ (Orwell), werfen wir mal einen Blick auf diese These.

Dass die demografische Entwicklung in Europa sich in einer gewaltigen Schieflage befindet, pfeifen die Spatzen seit Jahrzehnten von den Dächern. Die einen sprechen von einer Krise, die anderen von einer sich anbahnenden Katastrophe.

Die Bevölkerungsexperten der UNO haben das natürlich auch erkannt und wie nicht anders zu erwarten ist, Lösungsvorschläge erarbeitet – einer davon heißt „Ersatzmigration“ (der uns fehlende Nachwuchs soll durch Migranten ersetzt werden). Am 21. März 2001 haben die Experten der UNO den Bericht mit ihren Planspielen unter dem Titel „Replacement Migration“ veröffentlicht.

Ein kleiner Auszug daraus zur Situation in Deutschland: Nachdem zunächst festgestellt wird, dass hierzulande das Verhältnis „Arbeiter/Rentner“ in den letzten Jahrzehnten von 6,9 (1950) nach 4,4 (1995) gesunken ist, werden anhand von sechs Szenarien Lösungsvorschläge eruiert. In Szenario 5 wird z. B. durchgespielt, was getan werden müsste, um das genannte Verhältnis nicht unter 3 (drei Arbeiter kommen für einen Rentner auf) sinken zu lassen. Zitat (Hervorhebung durch uns):

„Bis 2015 wären keine Einwanderer nötig. Zwischen 2015 und 2050 wären 40,5 Millionen Einwanderer nötig, im Schnitt 2 Millionen jährlich. Im Jahr 2050 (hätte Deutschland damit) 113,2 Millionen Einwohner, davon 54,4 Millionen (48%) Einwanderer und derer Nachkommen.“

Das Szenario 6 halten die UNO-Experten für „demografisch unrealistisch“ und erwähnen es wohl nur, um zu deutlich zu machen, wie viele Migranten nötig wären um das o. g. Verhältnis von 1995 konstant auf 4,4 zu halten. Zitat:

“Die Gesamtzahl der Einwanderer zwischen 1995 und 2050, um dieses Verhältnis konstant zu halten, wäre 188,5 Millionen, sprich 3,4 Millionen jährlich. Im Jahr 2050 würde die Gesamtbevölkerung dann 299 Millionen betragen, davon 80% Einwanderer und derer Nachkommen.“

Der UNO-Bericht bezieht sich auf 8 Länder (darunter Deutschland) und 2 Regionen (EU und Europa). Wir haben an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass z. B. in Europa 30% der Kinder abgetrieben werden.

Werfen Sie daher bitte einen Blick in die Originaldokumente der UNO, und ziehen Sie anschließend Ihre eigenen Schlüsse, ob eine Diskussion über die oben genannte These gerechtfertigt ist.

Des Weiteren wäre zu prüfen, ob sich der Kreis nicht schließt, wenn man sich vor Augen hält, dass manche unserer „Volksvertreter“ sich unseren Volkstod wünschen und ihre Helfershelfer munter für dessen Eintreten ficken.

Das Imperium schlägt zurück

Vorgestern wurde die Kampfmaschinerie in Bewegung gesetzt, ab jetzt wird zurückgeschossen!

Was haben sich die kleinen Würstchen vom „Center for Medical Progress“ (CMP) eigentlich gedacht? Haben die Hanseln tatsächlich geglaubt, das Imperium „Big Abortion“ ungestraft provozieren zu können? Wie vermessen…

Doch der Reihe nach: Seit Juli letzen Jahres schien der Abtreibungsriese „Planned Parenthood“ durch die vom CMP veröffentlichten Videos wie gelähmt. Die Praxis von Planned Parenthood, Körperteile abgetriebener Kinder gewinnbringend zu verkaufen, wurde in den Videos schonungslos offen gelegt und einem Millionenpublikum zugänglich gemacht. Die Medien mussten darüber berichten, und im Senat so wie im US-Repräsentantenhaus wurde die causa verhandelt. Diese endete damit, dass Senatoren und Abgeordnete sich mehrheitlich dafür aussprachen, die öffentliche Förderung (von immerhin jährlich über 500 Millionen USD) an Planned Parenthood einzustellen.

Doch die Demokraten, sowie US-Präsident Barack Obama, haben nie einen Hehl daraus gemacht, hinter dem Abtreibungsriesen zu stehen – komme was wolle! So überraschte es auch nicht, dass Obama letzte Woche durch sein Veto das Ansinnen der Volksvertreter abgeschmettert hat.

Und nun, ein paar Tage später, hat das Imperium selber den Gegenangriff eingeleitet: Planned Parenthood hat vorgestern Klage gegen David Daleiden und seine 5 Freunde eingereicht – 65 Seiten lang ist die Anklageschrift, 14 Anklagepunkte befinden sich darin. Und weil in unserer schönen neuen Welt nicht jene die Bösen sind, die „Gesichter von Babys aufschneiden um deren Gehirne zu ‚ernten’“, sondern jene, die darüber berichten, wird bei Verstößen auch entsprechend dem Motto „Kill the Messenger“ verfahren… Die Planned Parenthood Federation of America,  Amerikas größter Anbieter von Abtreibungseinrichtungen, kann sich mit einem Jahresbudget von 1,2 Milliarden USD ein Heer an Anwälten leisten – und diese zerren nun David Daleiden und fünf seiner Mitstreiter vor Gericht. Man versucht eben ein Exempel zu statuieren. Jeder soll wissen, was es heißt, sich mit einem Imperium anzulegen!

Doch kommt uns das nicht bekannt vor? Ist nicht schon mal ein David einem Goliath gegenüber gestanden? Vorgestern, am Tag der Anklage, veröffentlichte David Daleiden auf Facebook die Meldung: „GAME ON, PLANNED PARENTHOOD!!! I look forward to taking your depositions.

Wir werden den Ausgang mit Interesse beobachten… Was jetzt aber schon fest steht: David und seine Freunde haben uns gezeigt, wie es geht, den Goliats von heute gegenüber zu treten. Respekt!

26.Jan.2016: Eine zweite Front wird eröffnet
Gestern wurde bekannt, dass eine Grand Jury bei Houston (Texas) David Daleiden und eine Mitstreiterin von ihm angeklagt, im Gegenzug dazu Planned Parenhood aber von allen Anschuldigungen freigesprochen hat. Für die Verkäufer von Leichenteilen abgetriebener Kinder natürlich„absolutely great news“ denn sie wussten schon immer dass sie „die Guten“ sind. Jene die den Skandal aufgedeckt haben, dürfen dafür bei einer Verurteilung mit bis zu 20 Jahre Kittchen rechnen… Klares Signal an alle Nachahmer: „Niemand der sich mit einem Imperium anlegt, wird dies ungestraft tun!“ Und übrigens: und wenn in der Anwaltschaft welche die Anklage erhoben hat, auch eine Staatsanwältin arbeitet, die gleichzeitig im Vorstand von Planned Parenhood sitzt, hat dies gewiss keinen Einfluss auf das Urteil – ganz ehrlich Mann

1.Feb.2015: Wortlaut aus dem für morgen angekündigten Webcast von CMP: „WARNUNG: Planned Parenthood, der Rest der Abtreibungsindustrie und deren mächtige Verbündete in der Regierung haben einen Krieg (full-scale war) gegen David Daleiden gestartet, wobei sie verzweifelt versuchen von ihren Verbrechen abzulenken indem sie den Boten angreifen.“

Zwangsbeglückt

Undankbares Afrika! Seit Jahrzehnten arbeiten Heerscharen an Entwicklungshelfern unermüdlich daran, den Menschen auf dem schwarzen Kontinent zu einem Leben in Würde zu verhelfen und nun das: Die christlichen Hirten Afrikas wenden sich in einem dramatischen Appell an die Weltöffentlichkeit, um gegen ihre eigene Beglückung zu protestieren!

Aber kurz der Reihe nach:
Aufbauend auf den Millenniums-zielen von 2001 wurde und wird unermüdlich daran gearbeitet, dass die Welt ein noch besserer Platz für uns alle wird. Die Marschrichtung für die Zeit nach 2015 gab kein geringerer als der UN-Generalsekretär vor mit seinem Bericht „Ein Leben in Würde für alle“ von 2013. Der Beitrag der Europäischen Kommission folgte 2014 in einer Mitteilung unter dem Titel „Ein menschenwürdiges Leben für alle“. Und nun das Ergebnis: die am 25. Sept 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030, die unserem Bundes-Entwicklungsministerium zufolge „allen Menschen weltweit ein Leben in Würde zu ermöglichen“ soll.

Aber nein, nein, nein, die 48 Bischöfe und 10 Kardinäle (die immerhin für einige hundert Millionen Christen in Afrika sprechen) können oder wollen die hehren Motive des Westens einfach nicht verstehen.

Wir zitieren aus ihrem Schreiben das u. a. an die UN, so wie an Staatschefs und NGOs aus dem Westen adressiert ist und kurz vor dem UN-Gipfel im September veröffentlicht wurde (Hervorhebungen durch uns):

(Punkt 1. bis 3 sind einleitend)

4. Als Hirten sind wir alle zutiefst in unserer Herzen verletzt wegen der Angriffen gegen das Leben, die Familie, allem was heilig ist, die gesunde Entwicklung unserer Jugend, der Zukunft Afrika… Perverse und egoistische Interessen werden uns auf unserem Kontinenten aufgenötigt. Interessen die mit immer schnellerer und mit unverminderter Aggressivität … Individualismus und Hedonismus bei uns einführen…

5. Wir bitten Euch daher inständig, die schmutzigen Kampagnen zu beenden welche auf unserem Kontinent eine Kultur des Todes anpreisen… Es kann nicht länger geleugnet werden, dass uns Programme mit Euphemismen wie „Sexuelle und reproduktiven Gesundheit und Rechte“ als Bedingung für Entwicklungshilfe auferlegt werden…

6. … Die Agenten der Kultur des Todes verwenden zweideutige Sprache, und verführen Entscheidungsträger so wie gesamte Bevölkerungen, nur um diese als Partner beim Verfolgen ihrer ideologischen Ziele zu gewinnen …

7. Wir die Pastoren Afrikas wollen nicht, dass die Afrikaner zu „servilen Partnern“ verführt werden. Dies ist eine neue Art der Sklaverei! Wir wollen, dass die Würde unserer Leute respektiert wird…

8. Jetzt stellen wir mit tiefstem Schmerzen fest, dass unsere afrikaweiten Institutionen, seit deren Gründung, unter dem Joch von neokolonialistischen Lobbys befinden… welche 2003 … in schändlicher Weise Abtreibungen als Frauenrecht anerkannten…

9. …Wir beobachten mit größter Sorge, die Entschlossenheit der … länderübergreifenden Lobby für “reproduktive Rechte” alles zu tun, um staatliche Entscheidungsträger dazu zu bewegen, Abtreibungen zu legalisieren oder zu entkriminalisieren… Mit welchem Recht glauben westliche NGOs – welche nur deren eigene ideologische Interessen verfolgen – afrikanische Staaten rechtlich an ihre eigene Weltanschauung binden zu können?

10. … Diese politischen und wirtschaftlichen Zwänge haben nur ein Ziel: die drastische Kontrolle und Reduktion der afrikanischen Bevölkerung, die geplante Zerstörung der Ehe und Familie… Wir Afrikaner müssen kategorisch Nein sagen, zu diesem Plan, der unseren Kontinenten tötet… Wir sind erwachsen genug, um gegen alle Formen der politischen Kolonisation “Nein” zu sagen…

11. Die Milliarden der Dollar … sind ein Skandal der zum Himmel nach Vergeltung schreit. Sie sind eine neue Sklaverei im Dienste des Götzen „Geld“.

12. Die Zeit ist gekommen, diese … Initiativen zu entzaubern. Nein, sie sind keineswegs afrikanisch! Sie sind von A bis Z von fremden Agenten gesteuert, welche unter den „Entwicklungs“-Konzepten solche wie „Gender“ und „Reproduktive Gesundheit“ in die politischen und juristischen Dokumente eingeführt haben…diese sind in Wahrheit Programme zur Zerstörung der Armen und der Werte der Menschheit.

13. Wir, afrikanische Pastoren, beobachten heute mit tiefster Traurigkeit, dass die post-2015-Agenda für globale Entwicklung … zu Partnerschaften geführt hat, welche eine mächtige politische und finanzielle Kraft darstellen. Solche „Partnerschaften… haben die Afrikaner de facto ihrer Freiheit beraubt und ihr Vertrauen verraten…

14. Autoren und Partner … dieser Agenden der sogenannten „sexuellen Befreiung“, hört auf die Stimme eures Gewissens! Rüttelt es wach! Denkt daran, dass sich jeder Mensch einmal für seine Handlungen vor Gott verantworten wird…

(Punkt 15. bis 17 abschließende Bemerkungen)

Überrascht uns dieses Gejammere? Nein, denn wir Weltverbesserer aus dem Westen wussten es schon immer, dass „Undank ist der Welt Lohn“ ist! Aber nett wie wir sind, sehen wir über Kritik hinweg und rücken keinen Millimeter davon ab, anderen zu einem „Leben in Würde“ zu verhelfen – dies hat die Verabschiedung der oben genannten Agenda 2030 bewiesen.

Abschließend noch ein Lied zum Thema an die Adresse der Guten. Einfach so.

 

Ermächtigt durch die Nationen…

Die Welt verändern durch die Ermächtigung von Frauen. Dies ist einer der Ansprüche, der am die 25. Sept. 2015 von den Vereinten Nationen beschlossenen „Agenda 2030“.

Ein paar Auszüge aus dem Kapitel „Vision“ der Agenda:

Unser Ziel ist eine Welt
... in der alles Leben gedeihen kann,
... die frei von Angst und Gewalt ist
... die von universalem Respekt für Menschenrechte und von der Würde des Menschen geprägt ist,
... eine Welt in der das Recht regiert, die Gerechtigkeit, Gleichheit und Nichtdiskriminierung...
(Punkte 7 und 8, Seite 4)

Erreicht soll die genannte Vision durch Umsetzung von 17 Zielen. Das liest sich dann z. B. wie folgt:

... Sicherstellen eines gesunden Lebens und fördern von Wohlergehen für alle, jeden Alters, durch: … Zusichern von allgemeinem Zugang zu Einrichtungen für sexuelle und reproduktive Gesundheit... (Ziel 3., Seite 16)
... Erzielen von Gleichberechtigung der Geschlechter und Ermächtigung von Frauen und Mädchen, durch: … Allgemeinen Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und zu reproduktiven Rechten... (Ziel 5., Seite 18)

Dabei ist vieles davon schon erreicht. Sehen wir uns dazu ein Beispiel aus der Praxis an. Eines  von vielen dieser Art, welches von der Organisation „Zentrum für medizinischen Fortschritt“ im Laufe dieses Jahres veröffentlicht wurde (z. B. auch hier auf Youtube):

Alameda, Kalifornien:
… eine Einrichtung für reproduktive Gesundheit,
… eine Patientin die im Begriff ist, ihr Recht in Anspruch zu nehmen,
… eine Ärztin, vom Gesetzgeber dazu ermächtigt der Patientin reproduktive Gesundheit zukommen zu lassen und,
… zwei Technikerinnen des Biotech-Unternehmens StemExpress, die ebenso ermächtigt sind, ihrem Gewerbe nachzugehen und Gewebe zu beschaffen,

… selbstverständlich alles im Einklang und im Sinne der oben genannten Agenda 2030.

Holly O’Donnell, eine der beiden Technikerinnen, die sich in Ausbildung befindet, berichtet:

„Eine der Ärztinnen kam herein, sie sah ziemlich frustriert aus […] und sagte: ‚wenn sie (die Patientin) nicht ruhig wird, kann ich die Abtreibung nicht vornehmen‘.

Schließlich wurde die Frau ruhig, und die Ärztin begann mit der Abtreibung. Es dauerte eine Weile, ich war im Vorzimmer, dann sah ich, wie der Behälter zum Labor gebracht wurde…“

Die globale Partnerschaft (zur Umsetzung der Agenda) wird im Geiste der weltweiten Solidarität geschlossen, im Besonderen in der Solidarität zu den Ärmsten und jenen, die sich in gefährdeten Situationen befinden… (39., S. 10)

„Dann hörte ich wie sie (die andere Technikerin) rief: ‚Hey, Holly, komm mal her. Ich möchte, dass du etwas siehst, das irgendwie cool ist. Es ist irgendwie nett‘. Ich ging hin, und in dem Moment als ich es sah, war ich einfach verblüfft. Es war der am meisten entwickelte Fötus den ich bisher kannte – etwas was einem Baby am ähnlichsten sah. Dann sagte sie: ‚Ok, ich will dir etwas zeigen‘. Sie hatte eines ihrer Instrumente, tippte damit das Herz an, und es begann zu schlagen. Ich saß dort, sah mir den Fötus an dessen Herz schlug, und wusste nicht was ich denken soll…“

Menschen die schutzbedürftig sind müssen mehrere Befugnisse zugestanden werden... Jene deren Bedürfnisse sich in der Agenda wiederspiegeln schließen alle Kinder mit ein... (23., S. 7)

„Es hatte ein Gesicht. Es war völlig zerrissen. Seine Nase war sehr ausgeprägt. Es hatte Augenlider und sein Mund war ebenfalls ausgeprägt. Dann, weil der Fötus so intakt war, sagte sie: ‚Gut, ok, dies ist ein richtig guter Fötus, und es sieht so aus, als könnten wir eine Menge davon besorgen. Hm, wir werden ein Gehirn beschaffen‘. In dem Moment als ich das hörte (wusste ich) dass wir seinen Schädel aufschneiden müssen – wir werden seinen Schädel aufschneiden müssen.“

Wir stellen uns eine Welt vor, in welche jede Frau und jedes Mädchen sich vollständiger Gleichberechtigung der Geschlechter erfreut und in der alle legalen, sozialen und wirtschaftlichen Hindernisse zu deren Ermächtigung beseitigt sind. (8., S. 4)

„’Also, ok, was du tun musst, ist dass du durch das Gesicht fährst‘. Ich dachte, ’nein, tu dieses nicht‘, doch sie nahm die Schere und machte hier einen kleinen Einstich (zeigt auf ihr Kinn), und fuhr, ich würde sagen etwas durch den Mund.“

Unser Ziel ist eine Welt [...] die in ihre Kinder investiert und in der jedes Kind gewaltfrei und ohne Ausbeutung aufwächst... (8., S. 4)

„Sie sagte: ‚Ok, kannst du den Rest übernehmen‘, und ich erwiderte … ‚Ja‘. Ich wollte dies nicht tun. Dann gab sie mir die Schere und teilte mir mit, dass ich durch die Mitte des Gesichtes schneiden solle – ich kann nicht einmal beschreiben wie sich das anfühlte.

Ich erinnere mich, dass ich es aufnahm, (den restlichen Schnitt durch) das Gesicht beendete, danach das Gehirn aufnahm und es in den Behälter legte…

Ich erinnere mich, wie ich es (anschließend) aufnahm, …“

Wir stellen fest, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Ermächtigung von Frauen und Mädchen ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der Ziele sein wird... (20., S. 6)

„es war männlich, …“

Unser Ziel ist eine gerechte, faire, tolerante Welt [...] in welcher die Bedürfnisse der Schwächsten berücksichtigt werden... (8., S. 4)

„und wie ich es mit den Handschuhen anfasste. Es war so schwer … Es war zu groß, und ich sollte es nehmen und in das Sieb legen, doch ich konnte es nicht… Es war zu schwer. Und ich öffnete den Behälter, der war fast voll, einfach fast voll.“

Die Ziele sind das Ergebnis von über zwei Jahren intensiver öffentlicher Beratung und Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und anderen Interessengruppen in der ganzen Welt, welche besondere Aufmerksamkeit den Stimmen der Ärmsten und der Schutzbedürftigsten schenkte... (6., S. 3)

„Ich hab ihn in meinen Händen gehalten, und ich dachte: ‚Oh mein Gott, was mache ich eigentlich‘, und ich nahm ihn und legte ihn hinein. Ich erinnere mich er blieb am Deckel hängen, drehte sich und sein Gesäß war oben, und seine beiden Beine, hingen heraus…“

Die Zukunft der Menschheit und des Planeten liegt in unseren Händen. Sie liegt in den Händen der jungen Generation welche die Fackel zu künftigen Generationen weiter tragen wird... (53., S. 12)

„Ich erinnere mich, ich nahm jedes seiner Beine, legte sie in den Behälter und schloss den Deckel. Das war die heftigste Erfahrung die ich dort hatte.

Ich erinnere mich, dass ich den Fötus in meinen Händen hielt, als alle anderen beschäftigt waren, ich begann zu weinen, ich öffnete den Deckel und legte ihn erneut hinein…“

Niemand darf zurückgelassen werden. Wir sind entschlossen den Fortschritt zu beschleunigen der die Sterblichkeit Neugeborener, der Kinder und der Mütter betrifft, indem alle dieser vermeidbaren Todesfälle bis 2030 beendet werden... (26., S. 7)

„Es fällt einfach schwer zu wissen, dass du die einzige Person bist, die das Baby jemals halten wird. Es ist unheimlich, denn ich denke an all diese Szenarien, die sich daraus ergeben könnten, dass das, was ich in meinen Händen hielt, hätte erwachsen werden können… und ich muss immer daran denken …hätte ein Rechtsanwalt werden können, ein Feuerwehrmann, könnte der nächste Präsident sein…“

Wir beschließen eine bessere Welt zu bauen für alle Menschen, einschließlich der Millionen denen die Chance zu einem annehmbaren, sich lohnendem Leben in Würde verweigert wurde, jenen die ihr volles menschliches Potenzial nicht entfalten können... (50., S. 12)

Ficken für den Volkstod

Angesichts eines „reaktionären Aufmarsches“ von Rückwärtsgewandten“ und „organisierten Neonazis“, vom 19. Sept. 2015 in Berlin, haben ein Bündnis von Guten und eines von noch Besseren, Zeichen gesetzt gegen etwa 5000 „Antifeministen“ die sich vor dem Kanzleramt eingefunden hatten – lauter „sexistische Arschlöcher“, um es mit den Worten einer Jutta Dittfurth zu sagen.

Die in der Mitte Berlins versammelten „Hetzer“, die „christlichen Fundamentalisten“ und „extrem Konservativen“ hatten sich zu einer Kundgebung gegen das Töten Ungeborener eingefunden. Sie sind schweigend durch die Straßen Berlins gegangen und haben Schilder getragen mit Slogans wie:

  • „Willkommenskultur auch für Ungeborene“
  • „Verantwortung statt Abtreibung“
  • „Abtreibung ist Unrecht“
  • „Keinen Tod auf Rezept“
  • „Stoppt Selektion von Mädchen in Europa“
  • „Babies welcome!“
  • „Jedes Kind will leben“
  • „Jeder Mensch ist Würdeträger“
  • „Nie wieder unwertes Leben“
  • „Töten ist keine ärztliche Kunst“
  • „Nein zu Missbrauch – nein zu Abtreibung!“

Jenen die sonst zu den Ersten gehören, die Toleranz einfordern, waren diese  „mittelalterlichen“ Parolen dann doch viel zu bunt. Slogans wie diese sind für sie unerträglich und lauter Zumutungen.

Neonazis
Die „organisierte Neonazis“, „Hetzer“ und „Rechtspopulisten“ vor dem Kanzleramt

Und so haben sie Gesicht gezeigt, die Guten, das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“, unterstützt von den LINKEN, den GRÜNEN, der SPD, und etwa weiteren 30 Organisationen, so wie die noch Besseren, vereinigt im Bündnis „What the Fuck“, mit einem „Unterstützer*Innenkreis“ von vielen Organisationen von der „Anarchosyndikalistischen Jugend Berlin“ bis zur „trans*genialen f_antifa“.

Sie haben alles dran gesetzt, den „reaktionären Ideologen“, dem „Sektenvolk“ kein Forum zu bieten. So wurde, wie von der LINKEN mit langer Hand vorbereitet, den „Antifeministen“ der Weg versperrt und sie verkündeten mit lauten Parolen „unter den Linden“ ihre eigenen Werte:

  • „Wir sind die Perversen, wir sind Euch auf den Fersen“
  •  „Masturbation ist unsere Religion“
  • „Mehr, mehr Analverkehr“

Auf selbstgemalten Schildern turgen sie Vaginas und Penisse zur Schau, und auf ihren Transparenten standen Slogans wie:

  • „Ficken* für den Volkstod (*anal)“
  • „Sexistische patriarchale Scheiße“
  • “Fuck me in the ass cause I love Jesus”
  • “Ficken statt beten“
  • „Dein Schnitzel war intelligenter als mein Fötus“
  • „Schwul, pervers und arbeitsscheu“
  • „Vagina Power“, „Muschi Imperium“

und vieles Ähnliche mehr…

Während die „organisierten Neonazis“ Lieder sangen, haben die Guten weiter Zeichen gesetzt, indem sie Kinder und Frauen mit Pferdemist, Kondomen und rot angemalten Tampons bewarfen und die 900 eingesetzten Polizisten hatten stundenlang damit zu schaffen, die etwa 1.700 Guten davon abzuhalten, noch mehr Gutes zu tun.

Was konnte man aber von den Presstituierten zum genannten „Aufmarsch“ erfahren? Diese leisteten den Guten Schützenhilfe, statt über deren edle Taten zu berichten – ganz nach dem Motto „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. So lobte etwa die taz den Slogan „Ficken statt Beten“ als „klare Botschaft“, und die Süddeutsche Zeitung so wie die WELT ließen den Grünen-Politiker Volker Beck zu Wort kommen, der von „Neonazis“ fabuliert und diesen unterstellt, es gehe ihnen nicht um Abtreibungen sondern um „Ablehnung von Homosexuellen und Sexualaufklärung“.

Angesichts so vieler guten Motive, und eines so edlen Verhaltens, schlagen wir vor, dass sich die deutsche Lebensrechtsbewegung unsere europäischen Nachbarn zum Vorbild nimmt, die ihrerseits dazu übergegangen sind, die guten Taten ihrer eigenen Politiker auf belebten Plätzen sichtbar zu machen. So viel Gutes darf einfach nicht verborgen bleiben, es muss ans Licht.

Wir könnten viel von unseren Nachbarn lernen!

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Mobile Ausstellung zum Thema „Selbstbesimmung“ auf einem Stadtplatz in der Slowakei
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Der Ruhm eines polnischen Politikers der für „Selbstbestimmung“ eintritt, wird in einer Fußgängerzone verbreitet