Ficken für den Volkstod

Angesichts eines „reaktionären Aufmarsches“ von Rückwärtsgewandten“ und „organisierten Neonazis“, vom 19. Sept. 2015 in Berlin, haben ein Bündnis von Guten und eines von noch Besseren, Zeichen gesetzt gegen etwa 5000 „Antifeministen“ die sich vor dem Kanzleramt eingefunden hatten – lauter „sexistische Arschlöcher“, um es mit den Worten einer Jutta Dittfurth zu sagen.

Die in der Mitte Berlins versammelten „Hetzer“, die „christlichen Fundamentalisten“ und „extrem Konservativen“ hatten sich zu einer Kundgebung gegen das Töten Ungeborener eingefunden. Sie sind schweigend durch die Straßen Berlins gegangen und haben Schilder getragen mit Slogans wie:

  • „Willkommenskultur auch für Ungeborene“
  • „Verantwortung statt Abtreibung“
  • „Abtreibung ist Unrecht“
  • „Keinen Tod auf Rezept“
  • „Stoppt Selektion von Mädchen in Europa“
  • „Babies welcome!“
  • „Jedes Kind will leben“
  • „Jeder Mensch ist Würdeträger“
  • „Nie wieder unwertes Leben“
  • „Töten ist keine ärztliche Kunst“
  • „Nein zu Missbrauch – nein zu Abtreibung!“

Jenen die sonst zu den Ersten gehören, die Toleranz einfordern, waren diese  „mittelalterlichen“ Parolen dann doch viel zu bunt. Slogans wie diese sind für sie unerträglich und lauter Zumutungen.

Neonazis
Die „organisierte Neonazis“, „Hetzer“ und „Rechtspopulisten“ vor dem Kanzleramt

Und so haben sie Gesicht gezeigt, die Guten, das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“, unterstützt von den LINKEN, den GRÜNEN, der SPD, und etwa weiteren 30 Organisationen, so wie die noch Besseren, vereinigt im Bündnis „What the Fuck“, mit einem „Unterstützer*Innenkreis“ von vielen Organisationen von der „Anarchosyndikalistischen Jugend Berlin“ bis zur „trans*genialen f_antifa“.

Sie haben alles dran gesetzt, den „reaktionären Ideologen“, dem „Sektenvolk“ kein Forum zu bieten. So wurde, wie von der LINKEN mit langer Hand vorbereitet, den „Antifeministen“ der Weg versperrt und sie verkündeten mit lauten Parolen „unter den Linden“ ihre eigenen Werte:

  • „Wir sind die Perversen, wir sind Euch auf den Fersen“
  •  „Masturbation ist unsere Religion“
  • „Mehr, mehr Analverkehr“

Auf selbstgemalten Schildern turgen sie Vaginas und Penisse zur Schau, und auf ihren Transparenten standen Slogans wie:

  • „Ficken* für den Volkstod (*anal)“
  • „Sexistische patriarchale Scheiße“
  • “Fuck me in the ass cause I love Jesus”
  • “Ficken statt beten“
  • „Dein Schnitzel war intelligenter als mein Fötus“
  • „Schwul, pervers und arbeitsscheu“
  • „Vagina Power“, „Muschi Imperium“

und vieles Ähnliche mehr…

Während die „organisierten Neonazis“ Lieder sangen, haben die Guten weiter Zeichen gesetzt, indem sie Kinder und Frauen mit Pferdemist, Kondomen und rot angemalten Tampons bewarfen und die 900 eingesetzten Polizisten hatten stundenlang damit zu schaffen, die etwa 1.700 Guten davon abzuhalten, noch mehr Gutes zu tun.

Was konnte man aber von den Presstituierten zum genannten „Aufmarsch“ erfahren? Diese leisteten den Guten Schützenhilfe, statt über deren edle Taten zu berichten – ganz nach dem Motto „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. So lobte etwa die taz den Slogan „Ficken statt Beten“ als „klare Botschaft“, und die Süddeutsche Zeitung so wie die WELT ließen den Grünen-Politiker Volker Beck zu Wort kommen, der von „Neonazis“ fabuliert und diesen unterstellt, es gehe ihnen nicht um Abtreibungen sondern um „Ablehnung von Homosexuellen und Sexualaufklärung“.

Angesichts so vieler guten Motive, und eines so edlen Verhaltens, schlagen wir vor, dass sich die deutsche Lebensrechtsbewegung unsere europäischen Nachbarn zum Vorbild nimmt, die ihrerseits dazu übergegangen sind, die guten Taten ihrer eigenen Politiker auf belebten Plätzen sichtbar zu machen. So viel Gutes darf einfach nicht verborgen bleiben, es muss ans Licht.

Wir könnten viel von unseren Nachbarn lernen!

SK_CBR1
Mobile Ausstellung zum Thema „Selbstbesimmung“ auf einem Stadtplatz in der Slowakei
PL_FP_Wr2
Der Ruhm eines polnischen Politikers der für „Selbstbestimmung“ eintritt, wird in einer Fußgängerzone verbreitet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.