Schonend entleert?

Sanftes Entleeren im ersten Drittel der Schwangerschaft

durch Vakuumaspiration und Curettage

Planned Parenthood beschreibt eine Vakuumaspiration wie folgt: Eine Saugmaschine entleert den Uterus sanft und gemäß der deutschen pro familia ist dies die schonendste Methode.

Sanftes Entleeren in der 9. Woche

Dass die Experten in Sachen Abtreibung keinen einzigen Gedanken an das Kind im Mutterleib verschwenden ist selbstredend, denn dieses wurde zuvor auf den Status von Schwangerschaftsgewebe reduziert.

Beenden durch Medikamente

In Sachen medikamentöse Abtreibung mittels Mifepriston werden Frauen von pro familia wie folgt aufgeklärt:

„Es kommt zu einer Blutung und die Schwangerschaft
endet – ähnlich einem spontanen Abgang bei einer Fehlgeburt.“ (Link)

Die Wiener GynMed-Klinik empfiehlt diesbezüglich: „Falls die Frau den Fruchtsack sehen möchte muß sie genau in die Binde, bzw. die Toilette hinsehen“.

Wer jedoch wie diese Frau „das Kind nicht in der Toilette herunterspülen kann“ oder den Anblick eines Ungeborenen in der Kloschüssel nicht erträgt, dem empfiehlt eine praktisch veranlagte Klinik in den USA, sich doch einfach die Oberschenkel mit einem Handtuch abzudecken…

2017 wurden in Deutschland übrigens 61.297 Abtreibungen mittels Vakuumaspiration, 15.505 durch Curettage und 20.904 durch Mifegyne an das Statistische Bundesamt gemeldet.

Sanftes Erweitern und Beenden im zweiten Drittel der Schwangerschaft

Beim Beschreiben einer Abtreibung im zweiten Drittel der Schwangerschaft schreibt Planned Parenthood Folgendes:

„… der Zervix wird sanft erweitert… bis eine schmale Zange genutzt werden kann um die Schwangerschaft zu beenden.“ (Link)

Sanftes Beenden in der 14. Woche

Doch was bedeutet es konkret „mit einer schmalen Zange die Schwangerschaft zu beenden“? Nun, mit der Zange werden dem Ungeborenen die Gliedmaßen nacheinander abgetrennt, und aus dem Uterus entfernt. Im englischsprachigen Raum wird dafür auch konsequenterweise der  Begriff „dismemberment abortion“ verwendet.

Sicherlich kann man das Zerstückeln eines Ungeborenen im sechsten Monat einer Schwangerschaft als „Beenden der Schwangerschaft“ bezeichnen. Ob derartige Begriffe aber angemessen sind diese Prozedur zu beschreiben, wird jeder zu beurteilen wissen, der sich unvoreingenommen mit den Fakten auseinander setzt.

Im Berichtsjahr 2017 wurden in Deutschland 2059 Abtreibungen zwischen der 12. und der 22. Schwangerschaftswoche gemeldet.

Fetozid im letzten Drittel der Schwangerschaft

Bei Abtreibungen nach der 22. Schwangerschaftswoche spricht man von den sogenannten Spätabtreibungen. Dass dieses Thema von pro familia und Konsorten nicht thematisiert wird, ist verständlich, denn spätestens hier – wenn das ungeborene Kind lebensfähig ist – greift beschönigende Rhetorik nicht mehr.

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Beenden in der 23. Woche

Bei Spätabtreibungen wird z. B. durch Verabreichung des Hormons Prostaglandin eine künstliche Geburt eingeleitet. Besteht die Möglichkeit, dass das Kind seine Frühgeburt überlebt, wird es vom Arzt zuvor gezielt getötet, indem ihm z. B. unter Ultraschall mit einer langen Nadel durch die Bauchdecke der Frau das Gift Kaliumchlorid direkt ins Herz gespritzt wird. Anleitungen (siehe S. 40) hierzu gibt es von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) . Hierzulande spricht man vom „Kieler Modell„.

Im Berichtsjahr 2017 wurden in Deutschland 654 Abtreibungen nach der 22. Schwangerschaftswoche gemeldet.

Unser Fazit:

Abtreibungsbefürworter sind Virtuosen darin, nicht nur das ungeborene Kind, sondern auch den Akt des Tötens mit verlogener Sprache zu beschönigen. Dieses Verschleiern verdient es aber offen gelegt zu werden – ganz im Sinne jener, welche die geschwurbelten Phrasen der Verharmloser nicht mehr hören können.

Quellen:

Bildrechte: Medical Illustration (C) 2014 Nucleus Medical Media, All rights reserved. www.nucleuscatalog.com

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